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 Astronomietag am 09.04.2011

Besucher bei der Kinderfragestunde

Unser Mitarbeiter Claus-Peter Heidmann schreibt dazu:

"Zur Kinderfragestunde fanden sich bei strahlendem Sonnenschein fünf Besucher und der Bildreporter des "Hallo" im Vortragssaal der Sternwarte ein und ließen ihrem Wissensdurst die Zügel schießen. Etwa um 18.20 Uhr waren dann offenbar alle (Un)Klarheiten beseitigt und die Fragestunde endete. (s. Bild rechts)

Die Abendveranstaltung begann zunächst ebenfalls verhalten, aber um 20 nach 8 reichte es dann für die erste von diversen Planetariumsführungen. Die angekündigte lange Öffnungszeit wurde von den Besuchern offenbar als "Lange Nacht" interpretiert und genutzt - noch zwischen 22 und 23 Uhr gab es einen merklichen Zustrom.

Insgesamt konnten wir 100 Besucher begrüßen - auf den Kopf genau dieselbe Zahl wie im Vorjahr.

Erfreulicherweise zeigte sich das Publikum sehr interessiert und informiert, was sich auch in den gestellten Fragen ausdrückte, wie zum Beispiel:
- Warum bezeichnen bei den Sternhelligkeiten größere Zahlen schwächere Sterne?
- Was genau ist der Unterschied zwischen Weltzeit und Sternzeit?
- Wie werden die Raumsonden angetrieben, die das Sonnensystem verlassen?
- Was genau ist der Unterschied zwischen Kuiper-Gürtel und Oortscher Wolke?

Der Vortrag zum Thema "5 Jahre Zwergplaneten - warum?" fand etwa 25 Hörer und geriet durch viele Zwischenfragen fast zu einem Kolloquium (und dauerte dann auch länger als die beabsichtigten 45 Minuten).

Auf der Plattform gab es als Filetstücke des Sonnensystems einen Mond kurz vor dem ersten Viertel und einen Saturn mit schon recht ansehnlichem Ring. Der Himmel war und blieb klar, wenn auch gelegentlich ein paar Zirren durchzogen, so dass auch eine Auswahl schöner Langstreckenobjekte der Saison geboten werden konnte.

Der Zufall wollte es, dass während der Abendöffnungszeit nicht weniger als drei mal Gelegenheit bestand, eine Sternbedeckung durch Asteroiden zu beobachten. Zwar kam es nicht zu einer positiven Beobachtung, aber die Besucher hatten Gelegenheit, die außergewöhnlich schnelle Passage des Asteroiden (480) Hansa an seinem Zielstern am Bildschirm zu verfolgen.

Insgesamt wurde die Veranstaltung gut angekommen, und insbesondere der Erlebniswert der Live-Beobachtungen hat seine Wirkung nicht verfehlt."
(Zeitraffervideo: ©Tobias Lindemann)

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